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Der Optionstarif in der privaten Krankenversicherung

Die Möglichkeiten des neuen Optionstarifs in der PKV

Seit Inkrafttreten der Gesundheitsreform zum 01.04.2007 hat sich für die Freiwilligmeldung der Angestellten etwas Entscheidendes geändert. Alle Angestellten, die über der Jahresarbeitsentgeltgrenze (47.700 Euro Jahresbrutto) liegen, können nun erst in eine private Krankenversicherung wechseln, wenn sie die 3 Jahres Frist oder 3 Jahres Regelung erfüllt haben. Das bedeutet der Wechsel PKV ist erst möglich, nachdem der Angestellte die Jahresarbeitsentgeltgrenze 3 Jahre in Folge überschritten hat.

Um diesen veränderten Wechselmöglichkeiten Rechnung zu tragen, haben die privaten Krankenversicherungen nun den Optionstarif entwickelt, um den Versicherten die Möglichkeit zu geben, während dieser 3 Jahre ihren Gesundheitszustand für die PKV zu erhalten.
Das Optionsrecht aus dem Optionstarif muss allerdings spätestens 2 Monate nach Eintritt der Versicherungsfreiheit oder nach dem Ausscheiden aus der Familienversicherung ausgeübt werden, sonst verfällt es.

Denn der entscheidende Faktor für den Eintritt in die private Krankenversicherung ist der Gesundheitszustand beim Eintritt in die Versicherung. Dieser wird mit einem Fragebogen ermittelt und bestimmt, abgesehen vom Eintrittsalter und den Tarifen wesentlich den Beitrag in der PKV für den gesamten Versicherungsverlauf. Nicht zu unterschätzen sind auch leichte Krankheiten wie Heuschnupfen oder Bluthochdruck etc. die i.d.R. nicht zum Tarifbeitrag bei der PKV versichert werden können.

Der Optionstarif kann für maximal 6 Versicherungsjahre (Verlängerung für 4 Jahre ist bei einigen Gesellschaften möglich), je nach Gesellschaft, für einen recht günstigen Beitrag abgeschlossen werden und dann in eine Krankheitskostenvollversicherung umgewandelt werden. Das Besondere ist, daß alle inzwischen aufgetretenen Krankheiten und Gesundheitsstörungen sind dann in den Versicherungsschutz mit eingeschlossen sind. Es erfolgt also keine neue Gesundheitsprüfung.

Die Beitragshöhe richtet sich nach dem aktuellen Eintrittsalter, zu dem der Optionstarif in die Vollversicherung umgewandelt wird. Eintreten kann man in den Optionstarif, wenn man in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, oder wegen Verlassen des Landes aus der GKV ausscheidet und sich nach der Rückkehr privat versichern möchte. Bei Versicherungsbeginn darf das Eintrittsalter 59 Jahre nicht überschreiten.

Der Beitrag für den Optionstarif mit den genannten Leistungen liegt bei ca. 6-20 Euro je nach Eintrittsalter und Gesellschaft.

Soll das Optionsrecht nach einem Auslandsaufenthalt ausgeübt werden, so muss dies innerhalb von 2 Monaten nach der Rückkehr aus dem Ausland geschehen und der Versicherungsbeginn muss mit der Rückkehr aus dem Ausland identisch sein.

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