Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung
Die Beitragsbemessungsgrenze oder Versicherungspflichtgrenze in der Krankenversicherung
Ab 01. Januar 2012 gelten neue Einkommensgrenzen für Arbeitnehmer und Angestellte, die in eine Private Krankenversicherung wechseln wollen:
Wichtig: Alle Selbstständigen, Freiberufler, Beamte unterliegen nicht der Beitragsbemessungsgrenze und haben immer die freie Wahl der Krankenversicherung.
Pflichtversicherungsgrenze:
die Pflichtversichungsgrenze PVG (früher auch Friedensgrenze) gilt für alle Angestellten. Wer ein Bruttoeinkommen über der PVG hat, hat die Möglichkeit über seine Krankenversicherung frei zu entscheiden.
2006: mindestens 47.250,- € Brutto* (montl. 3.937,50 €) Brutto*
2007: mindestens 47.700,- € Brutto* (montl. 3.975,00 €) Brutto*
2008: mindestens 48.150,- € Brutto* (montl. 4.012,50 €) Brutto*
2009: mindestens 48.600,- € Brutto* (montl. 4.050,00 €) Brutto*
2010: mindestens 49.650,- € Brutto* (montl. 4.137,50 €) Brutto
2011: mindestens 49.500,- € Brutto* (montl. 4.125,00 €) Brutto
2012: mindestens 50.850,- € Brutto* (montl. 4.237,50 €) Brutto
*Für Arbeitnehmer, die bereits seit 30.12.2002 oder früher privat versichert waren, gilt 2006 eine PVG von 42.750 €.
Beitragsbemessungsgrenze:
2006: 42.750,- € (montl. 3.562,50 €)
2007: 42.300,- € (montl. 3.562,50 €)
2008: 43.200,- € (montl. 3.600,00 €)
2009: 44.100,- € (montl. 3.675,00 €)
2010: 45.000,- € (montl. 3.750,00 €)
2011: 44.550,- € (montl. 3.712,50 €)
2012: 45.900,- € (montl. 3.825,00 €)
Beitragsbemessungsgrenze bedeutet, daß bis zu diesem Einkommen Krankenversicherungsbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung gezahlt werden müssen. Einkommen, die darüber hinaus gehen sind beitragsfrei.
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