PKV Krankenkassen Vergleich PKV Vergleich PKV Krankenkassen

Gesetzlicher Zuschlag Private Krankenversicherung

Der Gesetzliche Zuschlag in der PKV zur Stabilisierung der Beiträge im Alter

Bei der Gesundheitsreform im Jahre 2000 wurde ein gesetzlicher Zuschlag von 10% auf den Beitrag für Versicherte der privaten Krankenversicherung verabschiedet. Der gesetzlicher Zuschlag soll eine Bezahlbarkeit der Beiträge für die Privatpatienten garantieren. Bislang gab es nur die zusätzliche Zuschreibung die im § 12 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) geregelt ist.

Der Zuschlag wird für jeden Versicherten individuell in einem Depot der jeweiligen PKV angelegt und soll dazu verwendet werden, eine Beitragserhöhung ab dem 65. Lebensjahr zu verhindern.

Der Zuschlag ist für die gesamte Vertragsdauer zu zahlen und entfällt ab dem 61. Lebensjahr.

Der Zuschlag errechnet sich aus den Beiträgen der jeweiligen Tarife. Eventuell zu zahlende Risikozuschläge werden nicht in die Berchnung mit einbezogen.

Alle Angestellten erhalten einen Arbeitgeberzuschuß zu dem Zuschlag.

Der Gesetzgeber erlaubt ab dem 80. Lebensjahr eine Senkung der Beiträge unter Verwendung des 10% Zuschlags. Eine Ausschüttung der Überschüsse ist allerdings nicht gesetzlich erlaubt.

Diese Regelung betrifft nur die Neuverträge seit dem 01.01.2000.

Alle Bestandskunden, deren Versicherungsschutz vor dem 01.01.2000 bestand und die in einer Krankheitskostenvollversicherung versichert waren, hatten innerhalb von 3 Monaten die Möglichkeit diesen Zuschlag abzuwählen oder ihn anzunehmen. Diese Entscheidung ist irreversibel.

Wer sich für die Zahlung entschieden hat, bestimmt das Gesetz, die Beiträge ab 2001 bis zum Jahre 2005 jährlich um 2% zu erhöhen. Ab 2005 ist auch für diesen Personenkreis der volle 10%-Zuschlag zu zahlen. Alle Personen, die zu dieser Zeit eine Anwartschaft, eine Ruhensvereinbarung oder Ausbildungstarif hatten die 3 monatige Frist im Jahre 2000 nicht zu beachten, sondern die Entscheidung ist erst beim Aufleben in einen Vollvertrag notwendig.

Der gesetzliche Zuschlag ist nicht zu zahlen für:

  • Tagegeldversicherungen
  • Personen unter 21Jahren oder älter 60 Jahren
  • Pflegeversicherungen
  • Anwartschaftsversicherungen
  • modifizierter Beitragszahlung (MBZ)
  • befristete Tarifen
  • Zusatzversicherungen zur gesetzlichen Krankenkasse
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