PKV Krankenkassen Vergleich PKV Vergleich PKV Krankenkassen

Rücklagen in der gesetzlichen Krankenkasse

In dieser Darstellung sieht man, wie sich die beitragszahlenden und leistungsempfangenden Mitglieder in der gesetzlichen Krankenkasse verteilen. Der Haupttransfer findet statt zwischen den beitragszahlenden Mitgliedern, die nicht Rentner sind und den Rentnern, da die Rentner im Durchschnitt erheblich höhere Leistungen empfangen und durchschnittlich geringere Beiträge zahlen.

Da die Gesetzliche Krankenkasse auf dem Generationenprinzip beruht, d.h. es findet keine Geldanlage oder Rücklage in der GKV statt. Es zeigt sich durch die sich stark verändernde Alterspyramide in unserer Gesellschaft die Problematik mit diesem System. Was auch als demographische Verschiebung bezeichnet wir. Der Anteil der Rentner wird in Zukunft immer stärker wachsen, im Verhältnis zu neugeborenen Kindern, die die zukünftigen Beitragszahler in der Gesetzlichen Krankenkasse bilden sollen.

Diese Tranferzahlungen werden daher in Zukunft immer stärker wachsen und zu einem der Hauptfinanzierungsprobleme in der Gesetzlichen Krankenkasse führen, da in der Gesetzlichen Krankenkasse keine Rücklagen gebildet werden, wie in der Privaten Krankenversicherung. So sind die Ausgaben für Rentner bei 58 Mrd. Euro im Verhältnis zu 25 Mrd. Euro deutlich über den Einnahmen. Bei den jüngeren beitragszahlenden Mitgliedern ist das Verhältnis genau umgekehrt, sie zahlen 106 Mrd. Euro Beitrag und haben nur 71 Mrd. Ausgaben. So ist auch das Verhältnis von 35 Mio jüngere Mitglieder im Verhältnis zu 15 Mio Rentnern im Moment noch ca. 2 zu 1. Dieses Verhältnis wird sich in Zukunft angleichen, d.h. es wird genauso viele Rentner wie Beitragszahler geben. Hochgerechnet auf die jetzigen Verhältnisse bedeutet das, daß die Ausgaben der Rentner sich mehr als verdoppeln werden. Und somit auch das Mißverhältnis von Einnahmen und Ausgaben in der Gesetzlichen Krankenversicherung noch größer wird als es heute ist. Dieses Problem liegt daran, daß die Gesetzliche Krankenversicherung im Gegensatz zur Privaten Krankenversicherung keine Kapitaldeckung hat, sondern auf einer Umlagefinanzierung beruht. Umlage heißt, es wird immer von den Beitragszahlern zu den Leistungsempfängern umgelegt finanziert. Bei den Privaten Krankenversicherungen wird für jeden einzelnen Versicherten eine statistisch errechnete Rücklage gebildet (Anwartschaftsdeckungsverfahren), die sofort bei Eintritt in die Versicherung in den Beitrag einkalkuliert wird, über die gesamte Laufzeit des Vertrages. Dadurch haben die Privaten Krankenversicherer über die Jahre z.Zt. bis zu 90 Mrd. Euro Kapital an Rücklagen angesammelt, die ihren Mitgliedern in der Zukunft zur Verfügung stehen werden, unabhängig davon, wieviel Beitragszahler oder Rentner es in der Privaten Krankenversicherung gibt. Denn jeder Beitragszahler in der Privaten Krankenversicherung hat sich, bevor er Rentner wird, eine entsprechende Rücklage gebildet, um seine evtl. steigenden Kosten im Alter finanzieren zu können.

pohlmann und boot, kvassistent [at] pkv-software.de

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