PKV Krankenkassen Vergleich PKV Vergleich PKV Krankenkassen

Private Krankenversicherung Beitragsrückerstattung

Die Formen der Beitragsrückerstattung in der Privaten Krankenverischerung

Es gibt zwei Arten von Beitragsrückerstattung (BRE) bei der PKV:

  1. erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung
  2. erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung

Tipp: Um seine Ansprüche auf Beitragsrückerstattung aus der Krankenversicherung nicht zu verlieren, sollte man die Rechnungen über das Jahr sammeln und die Rechnungen erst dann einreichen, wenn die Erstattungsansprüche höher sind als die Beitragsrückerstattung. Es besteht ein Erstattungsanspruch für 2 Jahre ab dem Datum der Rechungsstellung. Die Beitragsrückerstattung in der PKV hängt meistens davon ab, ob man einen Vertrag am 01.01. eines Jahres mit der Versicherung hatte und der Vertrag noch bis zum 30.06. des Folgejahres besteht um die Rückerstattung zu bekommen.

Achtung: wird auch nur eine Rechnung mit einem kleinen Betrag eingereicht, entfällt die Beitragsrückerstattung. Allerdings berechnet sich die BRE pro Person. Wenn also mehrere Familienmitglieder in einer privaten Krankenversicherung versichert, beeinflusst die Inanspruchnahme der PKV von einer Person nicht die Beitragsrückerstattung der anderen Personen.

Die PKV Unternehmen bieten unterschiedliche Formen der BRE, deshalb lohnt sich ein PKV Vergleich, unter Berücksichtigung der BRE.

Unter der erfolgsunabhängigen Beitragsrückerstattung in der Privaten Krankenversicherung werden im wesentlichen folgende 3 Überschußarten geführt:

  1. Mittel aufgrund garantierter Beitragsrückerstattung: Bei Nichtinanspruchnahme von Versicherungsleistungen in der Krankenversicherung hat der Versicherte einen direkten, in Allgemeinen Versicherungsbedingungen festgeschriebenen Anspruch auf Beitragsrückerstattung, und zwar unabhängig vom jeweiligen Geschäftsergebnis des Unternehmens.
  2. Mittel aus der zusätzlichen Zuschreibung gemäß § 12a (3) VAG (siehe auch Stichwort Zuschreibung): Diese Mittel werden unter der Rückstellung für erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung in der PKV verbucht, da diese Überschußmittel unabhängig vom Erfolg dem begünstigten Personenkreis innerhalb der nächsten - maximal 3 - Jahre gutgebracht werden müssen. Hierbei werden die Mittel im Zuge von Beitragsanpassungen dazu verwendet, diese abzumildern oder darüber hinaus eine dauerhafte Beitragsreduzierung zu finanzieren.
  3. Überschußmittel aus der privaten Pflegepflichtversicherung: Über diese Mittel kann das Versicherungsunternehmen ebenfalls nicht frei verfügen, da hier die Verwendung von Seiten des Verbandes der Privaten Krankenversicherungen für alle Unternehmen bindend vorgeschrieben ist.

Allen drei Überschußarten gemein ist hier also, daß bereits spezielle Verwendungsarten vorgegeben sind und darüber hinaus im Falle der ersten beiden Mittelarten die Mittel vom PKV Uunternehmen unabhängig vom Erfolg zur Verfügung gestellt werden müssen. Die billigste PKV ergibt also nicht nur aus der absoluten Beitragshöhe, sondern auch aus der Höhe der Beitragsrückerstattung.

Die erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung auf der anderen Seite stellt eine vom Geschäftsergebnis abhängige Überschußverwendungsart dar.

Als Arten der Beitragsrückerstattung werden üblicherweise praktiziert:

  1. Barausschüttung (jährlich oder als Sofortverrechung mit dem Beitrag), unter der Voraussetzung, daß keine Leistungen oder nur vorher bestimmte Leistungen (meist Vorsorge) in Anspruch genommen wurden. Wobei jede Person für sich selber zählt, d.h. wenn im Vertrag des Kindes Leistungen erstattet wurden und beim Vater nicht, bekommt der Vertrag vom Vater eine Rückerstattung. Üblich ist auch eine Steigerung der Höhe der Beitragsrückerstattung bei mehrjährigem schadenfreien Verlauf.
  2. Einmalbeiträge zur dauerhaften Beitragssenkung oder zur Abwendung bzw. Minderung von notwendigen Beitragserhöhungen unabhängig von der Leistungsinanspruchnahme.
  3. Bonussystem (nur von wenigen Versicherern) in Form einer dauerhaften Beitragssenkung für leistungsfrei gebliebene Versicherte.

Die Rückstellung für erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung wird aus Überschüssen dotiert, wobei zum einen die überrechnungsmäßigen Zinserträge auf die Vermögensanlagen und zum anderen das Ergebnis aus dem PKV Versicherungsgeschäft die Überschußquellen darstellen.

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