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Beitragserhöhung in der PKV 2009

Gründe für Beitragserhöhungen in der Privaten Krankenversicherung

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Die Besonderheiten der Beitragserhöhung der privaten Krankenversicherungen zum 01. Januar 2008

Bei Beitragserhöhungen zum Jahreswechsel 2007/2008 in der privaten Krankenversicherung muss unterschieden werden, ob die Erhöhung wegen höherer Gesundheitskosten erfolgt, d.h. eine "normale" Beitragsanpassung (BAP) oder wegen der neuen Regelung im allgemeines Gleichheitsbehandlungsgesetz (AGG). Dies hat auf die Kündigungsmöglichkeiten einen entscheidenden Einfluß, da bei einer normalen Beitragsanpassung ein außerordentliches Kündigungsrecht von 4 Wochen nach Eingang des Erhöhungsschreibens besteht.
Das AGG hat evtl. etwas höhere Beiträge für die Tarife der Männer zur Folge und eine Senkung der Tarife für Frauen. Wird der Beitrag bei einer PKV wegen dem AAG zum 01.01.2008 angepasst, besteht kein außerordentliches Kündigungsrecht.
Zu bedenken ist, dass der Wechsel einer privaten Krankenversicherung immer mit einer neuen Gesundheitsprüfung verbunden ist und deshalb nur zu empfehlen ist, wenn der bisherige Versicherungschutz nicht zufriedenstellend war. Ob sich ein Wechsel lohnt, hängt entscheidend davon ab, wie lange man bereits in einer PKV Gesellschaft versichert war und wie alt man ist, wenn man noch einmal wechselt.

Einige PKV Gesellschaften haben zum 01.01.2009 ihre Beiträge je nach Tarif erhöht, falls Sie privat versichert sind, können wir Ihnen gerne auf Anfrage konkrete Informationen zu Ihrer PKV und den entsprechenden Tarifen geben, falls uns diese Zahlen bereits bekannt sind.

Wechsel der PKV zum 01.01.2008 oder im ersten halben Jahr 2009?

Ob ein Wechsel der privaten Krankenversicherung zum 01.01.2008 oder im ersten halben Jahr 2009 besser ist, wegen der Mitnahmemöglichkeit der Alterungsrückstellung läßt sich nicht ohne weiteres beantworten. Zu bedenken ist, dass die Alterungsrückstellungen aus bestehenden Verträgen ab 2009 nicht vollständig mitgenommen werden können, sondern nur die Rückstellungen in Höhe des modifizierten Standardtarifs (mST)/Basistarifs. D.h. die Altersrückstellungen für die Leistungen, die über den modifizierten Standardtarif hinausgehen, verbleiben bei der Versichertengemeinschaft der alten Gesellschaft wie bisher. Wenn man also einen Wechsel innerhalb der privaten Krankenversicherungen plant und sein Leistungsniveau auch in der neuen PKV erhalten möchte, kann es sein, dass der Beitrag bei der neuen PKV durch die nur anteilige Mitnahmemöglichkeit der Alterungsrückstellungen keine oder nur eine geringe Ersparnis bringt gegenüber einem Wechsel zum heutigen Zeitpunkt.
Hinzu kommt dass, dass die Beiträge für Neueintritte, was es in diesem Fall bei einem Wechsel wäre, neu kalkuliert werden müssen, da durch die Mitnahmemöglichkeit der Alterungsrückstellungen in eine neue PKV die Beitragskalkulation verändert werden muss. Denn das bisherige Verbleiben der Alterungsrückstellungen in der alten PKV hat einen wesentlichen Bestandteil der Rücklagen der jeweiligen Gesellschaft dargestellt, der nun durch die neue Gesetzesregelung geringer ausfällt.

Allgemeines zu Beitragserhöhungen bei der PKV


Beitragsstabilität ist eines der am häufigsten genannten Kriterien für die Auswahl einer PKV und im PKV Vergleich. Leider ist in der Praxis häufig zu beobachten, daß es zu einer ständigen Beitragsanpassung kommt, was man ursprünglich durch den Wechsel in eine PKV vermeiden wollte.
Wenn man die Hintergründe kennt, sind diese Beitragserhöhungen nicht wirklich überraschend, sondern haben eine Vorgeschichte. Oft werden von gerade kleineren Versicherungsunternehmen zu geringe, so genannte „Kopfschadensprofile" (Kopfschäden) kalkuliert, um einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den alteingesessenen Gesellschaften durch geringe Prämien zu erlangen. Diese Strategie geht meist für ein paar Jahre auf, bis es dann zu einem erheblichen Beitragsanpassungsbedarf kommt. Das Problem verschärft sich dann dadurch, daß die Versicherten die aufgrund Ihrer Gesundheit die Möglichkeit zum Wechsel haben, diesen Wechsel auch nutzen, um aus dem Tarif mit den hohen Beiträgen zu kommen. Dies führt dazu, daß die „Kopfschäden" in dem verbleibenden Kollektiv weiter steigen und damit die nächste Beitragsanpassung schon vorprogrammiert ist. Sinnvoll ist es hier, bei der Auswahl der Gesellschaft und des Tarifs eine Variante zu wählen, die solide kalkuliert ist und eine Gesellschaft, die aufgrund Ihrer Größe ein Kollektiv hat, das auch für "Großschadensereignisse" wie Krebs, Diabetes, Organtransplantationen unempfindlich ist. Hier ist es überlegenswert durch eine umfassende Marktanalyse, die auch die Beitragsentwicklung der Vergangenheit, die Finanzkraft des Unternehmens und Tarifkultur des Unternehmens berücksichtigt, eine neue Ausrichtung des Versicherungsschutzes anzustreben.

Mit unserem Online Rechner haben Sie die Möglichkeit, sich einen alternativen Versicherungsschutz selbst zu errechnen, mit einem Überblick über die jeweiligen Tarifbedingungen AVB ( MB/KK 94 Teil I bis III) und einem Vergleich der Ertragskraft der Unternehmen, die für eine langfristige Beitragsstabilität notwendig ist und die Kündigungsfristen PKV Unternehmen.

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