PKV Krankenkassen Vergleich PKV Vergleich PKV Krankenkassen

Beitragsanpassungen GKV - PKV

Vergleich Beitragsanpassungen in der Privaten Krankenversicherung und in der gesetzlichen Krankenkasse

Steigen die Beiträge bei der PKV schneller als bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)?

Die Beiträge in der GKV sind einkommensabhängig. Steigt das Einkommen, dann steigt auch der Beitrag. Bei sinkendem Einkommen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze hat das den Vorteil, daß zwar nicht die prozentuale, wohl aber die absolute Beitragsbelastung ebenfalls sinkt. Die Beiträge in der GKV verändern sich bei den Pflichtversicherten mit jeder Gehaltsänderung. Steigt das Gehalt z.B. um 5 Prozent, so erhöhen sich auch die Beiträge für die gesetzlichen Krankenkassen um 5 Prozent. So führt jede Tariflohnänderung und jede individuelle Gehaltsveränderung bei einem Pflichtversicherten zu einer Änderung der Krankenkassenbeiträge.

Bei einem Arbeitnehmer, der freiwillig in der GKV versichert ist, führt zwar nicht die Gehaltserhöhung zu einem Anstieg des GKV-Beitrags, wohl aber die Erhöhung der Beitragsbemessungs- und Versicherungspflichtgrenze, und zwar solange bis das Einkommen von der Bemessungsgrenze eingeholt wird. Jedes Jahr zum 1. Januar steigt diese Grenze um einen bestimmten Prozentsatz in der Krankenversicherung an. Der Anstieg folgt der allgemeinen Einkommensentwicklung. Für freiwillig Versicherte bedeutet dies praktisch eine automatische Erhöhung ihrer Krankenkassenbeiträge. Anders bei der PKV. Hier sind die Beiträge einkommensunabhängig. Auch wenn das Einkommen in einem Jahr um 10 Prozent steigen sollte, hat das auf den Krankenversicherungsbeitrag keinen Einfluß. Er bleibt davon unberührt. Dies gilt allerdings auch, wenn das Einkommen sinkt.

Ob eine Beitragsanpassung bei einer privaten Krankenversicherung notwendig ist, wird von jeder Gesellschaft jedes Jahr neu überprüft und muß vom Bundesaufsichtsamt genehmigt werden. Deshalb ist eine langfristige Beobachtung der Beitragsentwicklung einer Gesellschaft in einem PKV Vergleich sinnvoll.

Eine Beitragssatzanhebung um einen Prozentpunkt bei den gesetzlichen Krankenkassen von beispielsweise 13 auf 14 Prozent klingt wie ein bescheidener Anstieg. Bei einem Einkommen von 2.500€ bedeutet das aber, daß der Beitrag von 325€ auf 350€ ansteigt. Bei einem Einkommen von 1.500€ steigt der Beitrag von 195€ auf 210€. Rechnerisch sind das jeweils 7,7 Prozent. Die Argumentation mit Prozentpunkten ist deshalb zuweilen mißverständlich. 7,7 Prozent Anstieg verbunden mit einer dreiprozentigen Gehaltssteigerung führen im Ergebnis aber bereits zu einer zweistelligen Erhöhung der Krankenkassenbeiträge:

Beispiel:

Gehalt am Jahresanfang 2.425€ x 13% Krankenkassenbeitragssatz = 315,25€

Gehalt ab 1.6. 2.500€ x 13% Krankenkassenbeitragssatz = 325,00€

Beitragssatzerhöhung von 13 auf 14% 2.500€ x 14% neuer Beitragssatz = 350,00€

tatsächlicher Anstieg des Krankenkassenbeitrages + 11,0%

Die Beurteilung des Beitragsanstiegs in der PKV ist schwieriger. Jede einzelne Beitragserhöhung muß von einem unabhängigen Treuhänder genehmigt und dem Versicherten individuell mitgeteilt werden. Denn eine unmittelbar an das Einkommen gekoppelte Beitragserhöhung gibt es bei der PKV nicht. Bei der Beurteilung einer Beitragserhöhung ist zudem darauf zu achten, wie lange die letzte Erhöhung zurückliegt. Ist beispielsweise die letzte Erhöhung schon drei Jahre her, dann führt eine Beitragserhöhung von 11 Prozent zum gleichen Ergebnis wie eine Beitragsanpassung von jährlich 3,53 Prozent. Und noch etwas ist zu beachten. Beitragsanpassungen sind in jedem einzelnen Tarif jeweils gesondert vorzunehmen. Viele Versicherte haben in der PKV mehrere Tarife abgeschlossen.

In dem Beispiel ist der Beitrag eines Angestellten dargestellt, der mit einem Eintrittsalter von 40 Jahren in den Münchner Verein mit der Tarifkombination 701, 731, 760, 360 ( Ambulant 100% ab 212,- € Selbstbeteiligung, Zahn 100%, Stationär Mehrbettzimmer, Krankentagegeld 80,- € ab 43. Tag) ab 1.1.1980 eingetreten ist, gegen den für das Jahr gültigen Höchstbeitrag in der BEK (Beiträge GKV 2007). Mit der Gesundheitsreform wird ein Basistarif in der Privaten Krankenversicherung eingeführt, was den Leistungen der Gesetzlichen Krankenkasse entspricht.

Beitragsentwicklung GKV PKV

pohlmann und boot, kvassistent [at] pkv-software.de

Wie haben sich die Beiträge zwischen der GKV (BEK) und PKV (MV) im Vergleich entwickelt?

Beitragsvergleich GKV PKV
google mister wong taggle

Service Hotline

Service Hotline
Service Hotline
Kontakt

PKV Quick Check

Beruf 
Alter 
m/w 
 
Google