PKV Krankenkassen Vergleich PKV Vergleich PKV Krankenkassen

Abrechnungsverfahren in der Krankenversicherung

Das Abrechnungsverfahren in der Krankenversicherung mit Kostenerstattung oder Sachleistungen

Kostenerstattungsprinzip Private Krankenversicherung und Sachleistungsprinzip Gesetzliche Krankenkasse

Sachleistungsprinzip Gesetzliche Krankenkasse:

Beim Sachleistungsprinzip in der GKV hat man keinen Einfluss auf die erbrachte Leistung. Der Artz rechnet mit der Gesetzlichen Krankenkasse seine erbrachten Leistungen direkt ab. Die Ärtze im ambulanten Bereich bekommen einen fixen Betrag pro Patient pro Quartal. Seit 2004 haben die Gesetzlichen Krankenkassen die Möglichkeit, die vom Arzt gestellten Diagnosen pro Versicherten zu erfassen. Es besteht auch die Möglichkeit für Kassenpatienen zur Kostenerstattung zu optieren, um einen genaueren Einblick auf die vom Arzt erbrachten Leistungen zu haben. Auch sinnvoll im Zusammenhang mit einer Privaten Krankenzusatzversicherung, um die Leistungen der Gesetzlichen Krankenkasse zu erweitern.

Kostenerstattungsprinzip Private Krankenversicherung:

Das Kostenerstattungsprinzip ist das Abrechnungsverfahren der Privaten Krankenversicherung. Hier erhebt der Arzt dem Patienten gegenüber einen Anspruch auf Kostenerstattung und der Patient hat einen Anspruch auf Erstattung der Krankheitskosten durch die PKV gemäß den vertraglichen Vereinbarungen. D.h. der Versicherte bekommt nach dem Arztbesuch die Rechnung direkt vom Arzt zugeschickt und reicht sie dann an die Versicherung weiter, i.d. R. dauert die Erstattung ca. 2 -3 Wochen, so daß normalerweise keine Vorleistung notwendig ist. Nach der Überweisung des Rechnungsbetrags der Versicherung, kann der PKV Versicherte die Rechnung mit dem Arzt begleichen.

Falls Sie einen Tarif mit einer Beitragsrückerstattung abgeschlossen haben, ist es teilweise sinnvoll, die Rechnungen bis zum Ende des Jahres zu sammeln, und nicht sofort einzureichen, um zu sehen, wieviel Kosten man über das Jahr hatte und ob die Beitragsrückerstattung diese Kosten übersteigt. Es besteht bis zu 2 Jahren nach Rechnungsstellung die Möglichkeit die Rechnung von der Krankenversicherung erstattet zu bekommen.

Dieses Abrechnungsverfahren gilt für den Ambulanten und Zahnarztbesuch, im Krankenhaus wird, wenn gewünscht direkt mit der Krankenversicherung abgerechnet. Das heißt der Privatpatient tritt seine Ansprüche auf Erstattung der Rechnung gegen den Versicherer an das Krankenhaus ab, das dann direkt mit dem Versicherer abrechnen kann.

Viele Gesellschaften erstellen eine Klinik-Card, damit kann sich der Versicherte der Privaten Krankenversicherung PKV im Krankenhaus als Privatpatient ausweisen, sie gilt in vielen Fällen gleichzeitig als Kostenübernahmebestätigung der Privaten Krankenversicherung.

Die Card wird bei der Aufnahme zu einer medizinisch notwendigen stationären Heilbehandlung im Krankenhaus vorgelegt. Das Krankenhaus kann der Card entnehmen, welchen Versicherungsschutz der Patient im Bereich der allgemeinen Krankenhausleistungen und Unterbringung (Ein- oder Zweibettzimmer) hat.

Je nach Versicherungsschutz rechnet das Krankenhaus aufgrund der Klinik-Card die allgemeinen Krankenhausleistungen (Pflegesätze, Fallpauschalen etc,) sowie Zuschläge für eine gesondert berechenbare Unterkunft im Ein- oder Zweibettzimmer unmittelbar mit dem PKV Unternehmen ab. Der Versicherte muss hier also nicht in Vorleistung treten, wenn er das nicht wünscht. Es kann jedoch auch sinnvoll sein, sich die Rechnung vom Krankenhaus schicken zu lassen und selber an das Versicherugnsunternehmen weiterzuleiten, um die Übersicht über die Kosten und erbrachten Leistungen zu behalten. Zudem werden durch die Klinik-Card die Aufnahmeformalitäten im Krankenhaus vereinfacht. Der Einsatz der Klinik-Card ist für PKV-Versicherte freiwillig.

Der Versicherte kann zwischen 100 % Tarifen und Tarifen mit einer unterschiedlichen Selbstbeteiligung wählen. Zahlt der Versicherte kleinere Rechnungen aus der eigenen Tasche, z.B. in Form einer Selbstbeteiligung, so kann er dadurch seinen Beitrag reduzieren. Was über die tariflich vereinbarte Selbstbeteiligung hinausgeht, wird von der PKV beglichen.

Im Rahmen der individuellen Entscheidungsfreiheit bestimmt der Versicherte selbst, ob und bis zu welcher Höhe er sich an den jährlichen Arzt- und Arzneikosten persönlich beteiligt, um dann gegen schwere Krankheitsfälle von langer Dauer beitragsgünstig versichert zu sein. Diese Selbstbeteiligungstarife bieten sich vor allem für Selbständige an, da sie keinen Arbeitgeberzuschuß zu ihrem Beitrag erhalten. Der Angestellte bekommt i.d.R. 50% zu seinem Krankenversicherungsbeitrag als Arbeitgeberzuschuß vom Arbeitgeber, aber keinen Zuschuß zu einer Selbstbeteiligung. Es gibt die Möglichkeit im Arbeitsvertrag die Übernahme von Selbstbeteiligungen durch den Arbeitgeber zu vereinbaren. Dies hat für beide Seiten den Vorteil von geringeren Beiträgen.

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